Serres: La relation nulle

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“Dans l’expression: je suis, ni le sujet ni le verbe ne signifient rien. Dire: je suis qui je suis, je = je, ne fait que répéter ou dire la relation nulle. Je ne suis et ne vaux rien.” (p. 81) #Serres #LaRelationNulle

Serres, Michel, Rameaux. Paris: Editions La Pommier 2007. 204 S.

Heidegger: Die Überschattung des Seins

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“Die Überschattung des Seins durch das Seiende kommt aus dem Sein selbst, als die Seinsverlassenheit des Seienden im Sinne der Verweigerung der Wahrheit des Seins.

Doch, indem wir diesen Schatten als Schatten erblicken, ste­hen wir schon in einem anderen Licht, ohne das Feuer zu fin­den, dem sein Leuchten entstammt. Der Schatten selbst ist so schon anderes und keine Verdüsterung”. (I, p. 593) #Heidegger #Überschattung #Sein

Heidegger, Martin, Nietzsche, 2 Bde.. Stuttgart: Neske 61998.

Foucault: Archäologie des Wissens

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“Anstatt der Achse Bewußtsein – Erkenntnis – Wissenschaft […] zu folgen, folgt die Archäologie der Achse diskursive Praxis – Wissen – Wissenschaft.” (p. 260) #Foucault #Archäologie #DiskursivePraxis

Foucault, Michel, Archäologie des Wissens. Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag 1973.

Adorno: Jargon der Eigentlichkeit

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“In Deutschland wird ein Jargon der Eigentlichkeit gesprochen, mehr noch geschrieben, Kennmarke vergesellschafteten Erwähltseins, edel und anheimelnd in eins; Untersprache als Obersprache.” (p. 5f.) #Adorno #JargonderEigentlichkeit #Deutschland

Adorno, Theodor W., Jargon der Eigentlichkeit. Zur deutschen Ideologie. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1997.

Adorno: Denken

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“Aber Denken, selber ein Verhalten, ent­hält das Bedürfnis — zunächst die Lebensnot — in sich. Aus dem Bedürfnis wird gedacht, auch, wo das wishful thinking ver­worfen ist. Der Motor des Bedürfnisses ist der der Anstrengung, die Denken als Tun involviert. Gegenstand von Kritik ist darum nicht das Bedürfnis im Denken sondern das Verhältnis zwischen beiden. Das Bedürfnis im Denken will aber, daß gedacht werde. Es verlangt seine Negation durchs Denken, muß im Denken ver­schwinden, wenn es real sich befriedigen soll, und in dieser Nega­tion überdauert es, vertritt in der innersten Zelle des Gedankens, was nicht seinesgleichen ist. Die kleinsten innerweltlichen Züge hätten Relevanz fürs Absolute, denn der mikrologische Blick zertrümmert die Schalen des nach dem Maß des subsumierenden Oberbegriffs hilflos Vereinzelten und sprengt seine Identität, den Trug, es wäre bloß Exemplar. Solches Denken ist solidarisch mit Metaphysik im Augenblick ihres Sturzes.” (p. 397f.) #Adorno #Denken

Adorno, Theodor W., Negative Dialektik. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1966.